Gottes Plan für eine sehr gute Ehe – Zac Poonen

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Gottes Plan für eine sehr gute Ehe – Zac Poonen
(God’s Plan for an Excellent Marriage)
 

In 1. Mose 2 lesen wir, dass es nicht Adam war, der zu Gott kam und sagte: „Herr, ich fühle mich einsam. Kannst du mir bitte eine Frau geben?“ Ist es nicht interessant, dass Gott es war, der als er den Menschen ansah, sagte: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei“ (1Mo 2,18). Warum hat Gott nicht Adam und Eva gleichzeitig gemacht? Das hätte er leicht tun können. Es steht geschrieben, dass er den Staub der Erde nahm und Adam machte. Er hätte zur selben Zeit Eva machen und beiden den Atem des Lebens einblasen können, sodass sie einander angesehen hätten, sobald ihre Augen geöffnet wurden. Warum machte er zuerst allein Adam und kurz darauf versetzte er ihn in einen Schlaf, nahm ihm eine Rippe heraus und machte eine Frau? Es gibt einen Grund dafür; es gibt etwas Geistliches, das Gott Adam und Eva sagen wollte, nämlich das Geheimnis, wie zwei Menschen eins werden können. Und was war dieses Geheimnis? Als Gott Adam machte und seine Augen sich öffneten, erhielt er plötzlich das Leben. Wer war die erste Person, die er sah? Du kennst die Antwort: Gott! Er lernte Gott kennen. Er sprach mit Gott. Er hatte keine Frau. Es gab nur ihn und Gott. Erst viel später bekam er eine Frau. Was wollte Gott ihn also damit lehren? Er wollte ihm diese einfache Lektion beibringen: „Zu jeder Zeit muss ich in deinem Leben an erster Stelle sein. Bevor du deine Frau siehst, musst du mich sehen. Mehr als du deine Frau hochschätzt, musst du mich hochschätzen.“ Deshalb machte er Adam allein und hatte Gemeinschaft mit ihm, bevor die Frau existierte. Was sollen wir daraus lernen? Dass an jedem Tag unseres Lebens, selbst wenn wir 50 oder 75 Jahre verheiratet sind, Gott der Erste sein muss. Wenn sie sich verliebt haben, ist für viele Menschen die Ehefrau die Erste. Bei manchen stehen die Eltern an erster Stelle.

Wir wollen betrachten, wie Eva erschaffen wurde. Gott ließ einen tiefen Schlaf auf Adam fallen, so heißt es in Vers 21. So einen tiefen Schlaf, dass er nicht daraus erwachen konnte. Und Gott nahm eine seiner Rippen, schloss die Stelle mit Fleisch und machte eine Frau aus der Rippe. Sobald Gott die Frau gemacht hatte und Leben in sie hineingeblasen hatte, öffneten sich ihre Augen. Wen sah sie als Erstes? Nicht Adam. Sie wusste nicht einmal, dass Adam existierte. Sie dachte, sie sei das einzige menschliche Wesen, das geschaffen worden war. Sie wusste nichts von Adam. Ihre Augen wurden geöffnet und sie sah Gott. Es war genauso, wie es war, als Adam erschaffen wurde. Adam war irgendwo anders im Garten und schlief tief und fest. Er wusste nicht, dass sie existierte und sie wusste nicht, dass er existierte. Sie lernte Gott kennen. Gott war die erste Person, die mit ihr sprach, und erst viel später brachte Gott sie zu Adam. Was wollte Gott ihr beibringen? Dieselbe Lektion, die er auch Adam beibringen wollte: „Ich muss in deinem Leben der Erste sein. Du musst mit mir Gemeinschaft haben, bevor du mit deinem Mann Gemeinschaft hast.“ Verstehst du jetzt, was Gottes Plan für eine sehr gute Ehe ist? Adam musste zuerst mit Gott Gemeinschaft haben, bevor er mit Eva Gemeinschaft hatte. Eva musste Gemeinschaft mit Gott haben, bevor sie mit Adam Gemeinschaft hatte. Das steht alles dort geschrieben. Von Anfang an hat Gott es so gewollt.

Und wenn Gott selbst zwischen einem Mann und seiner Frau steht und wenn beide Partner in der Ehe danach trachten, Gott in ihrem Leben an erste Stelle zu setzen, weißt du, was passieren wird? Sie werden aneinander kleben. Gott ist die größte Bindungskraft im Universum. Wenn er zwei Menschen zusammen hält, kann niemand sie auseinander bringen; nicht der Teufel, keine Dämonen, nichts in der Welt, keine Umstände, keine Armut, nicht einmal der Tod. Und wenn Gott nicht da ist, um Menschen zusammenzuhalten, dann werden sie durch andere Kräfte zusammengehalten. Und diese anderen Kräfte sind nicht so stark. Es gibt ein Klebemittel mit dem Namen Fevicol. Auf den Behältern wird mit einem Bild von zwei Elefanten geworben, die versuchen, zwei zusammengeklebte Sachen auseinanderzureißen. Und sie schaffen es nicht. Wenn ein Mann und eine Frau von Gott zusammengebracht wurden, ist das eine noch stärkere Bindung. Elefanten können sie nicht trennen. Keine Dämonen können sie trennen. Keine Menschen können sie trennen. Aber sie müssen Gott in ihrer Mitte haben. Gott ist ein besserer Klebstoff als Fevicol oder Pattex oder irgendein Sekundenkleber. Wenn Gott zwischen einem Mann und seiner Frau ist, wird er sie so miteinander verbinden, dass nichts sie trennen kann. Und deshalb müssen sie sehr darauf achten, dass zwischen sie als Mann und Frau nur Gott und nichts anderes kommt. Was ist das Bindemittel in vielen Ehen der jungen Leute? Sehr oft ist es gutes Aussehen. Ein Junge mag ein Mädchen, weil sie gut aussieht. Nun reicht aber gutes Aussehen nicht, damit eine Ehe fünfzig Jahre hält. Sieh nur diese Ehen an, wo die Leute geheiratet haben, weil der andere so gut aussieht, und drei Monate später bekämpfen sie sich gegenseitig. So etwas kann nicht halten. Nun sind wir nicht gegen gutes Aussehen. Natürlich kannst du ein hübsches Mädchen heiraten. Aber das Aussehen darf nicht der Hauptfaktor sein. Gutes Aussehen kann niemals eine Ehe zusammenhalten. Nach welchen Kriterien wählen viele Mädchen einen Mann? Gute Arbeit. Gute Familie. Viel Geld. Denkst du, so etwas hält eine Ehe zusammen? Niemals! Manche jungen Männer heiraten, weil das Mädchen eine große Mitgift bekommt. So etwas wird niemals eine Ehe zusammenhalten. Es ist unmöglich. So wie Gott es am Anfang tat, das ist der Weg, eine Ehe zusammenzuhalten, wo Gott an erster Stelle und wo jeder Partner eine Beziehung zu Gott hat, die wichtiger ist als die Beziehung zueinander. Mit anderen Worten: Wenn du ein Ehemann bist, sollst du nicht danach trachten, die Nummer eins in der Liebe deiner Frau zu sein. Der Herr muss die Nummer eins in ihrer Liebe sein. Und wenn du eine Ehefrau bist, muss der Herr die Nummer eins in der Liebe deines Mannes sein, und du musst die Nummer zwei sein. Und für die, die den Herrn an erste Stelle setzen und im Licht wandeln, sagt die Bibel in 1. Johannes 1,7: „Wenn wir im Licht wandeln, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander …“. Und so werden die zwei zusammengehalten.

Was ist es nun, das zwischen einen Ehemann und seine Frau kommen kann? Es könnten die Eltern sein. In 1. Mose 2,24 heißt es: „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen, und sie werden ‘ein Fleisch’ sein“. Beachte, dass es in diesem Vers heißt, dass du etwas verlassen musst und dann kannst du anhangen. Wenn ihr versucht, anzuhangen, ohne zu verlassen, könnt ihr niemals eins werden. Ist das nicht erstaunlich? Das ist das einzige Gebot, das uns in der Schrift gegeben ist, bevor Sünde in die Welt kam. Verlasse deinen Vater und deine Mutter. Ich möchte die Verheirateten unter euch fragen: Habt ihr Vater und Mutter verlassen? Ich meine das nicht buchstäblich: Ihr sollt euch unbedingt um sie kümmern bis zum Tag ihres Todes. Wir alle sollen das. Wir müssen unsere Eltern ehren. Aber lasst sie nicht zwischen euch und eure Ehe kommen. Ihr müsst emotional eure Eltern verlassen. Sie haben euch so viele Jahre großgezogen, das ist gut. Aber jetzt bist du verheiratet, du musst sie verlassen. Und weil viele Ehemänner ihre emotionale Bindung an ihre Eltern nicht aufgegeben haben, herrscht Konfusion in ihrer Ehe. So manche Ehefrau hat die emotionale Bindung an ihre Eltern nicht aufgegeben. Sie ist nicht wirklich vereint mit ihrem Ehemann.

Dies ist die Tragödie. Der Herr ist nicht an erster Stelle, die Eltern stehen dazwischen und mischen sich in die Ehe ein. Manchmal ist es die Arbeit. Vielleicht deine Arbeit, die dir so wichtig ist. Aber alles andere als Gott, sei es Geld oder dass du mit so vielen anderen Dingen beschäftigt bist, seien es eure Kinder, die zwischen euch als Mann und Frau stehen: Es darf niemals zwischen euch stehen.

Was ist der Weg zu einer glücklichen Ehe? Stelle in jeder Situation den Herrn an erste Stelle, wandle im Licht, richte dich selbst. So wirst du eine Bindung zwischen dir und deinem Ehepartner haben, die niemand zerstören kann.

Quelle: hier

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