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Geistliche Kriegsführung – Zac Poonen

5 octombrie 2016

WORT ZUR WOCHE – Oktober 2016 (1)
Christian Fellowship Church, Bangalore, Indien
http://www.cfcindia.com
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Geistliche Kriegsführung – Zac Poonen

In Epheser 6,10-18 lesen wir über die geistliche Kriegsführung gegen Satan. Achte darauf, dass der Abschnitt über die geistliche Kriegsführung direkt nach dem Abschnitt über das häusliche Leben kommt. Der Teufel greift immer zuerst das Zuhause an. Wir müssen dem Teufel widerstehen und nie mit Fleisch und Blut kämpfen (Eph 6,12). Wenn du effektiv gegen Satan kämpfen willst, ist die erste Voraussetzung dafür, dass du aufhörst mit Menschen zu kämpfen. Der Grund, warum viele Gläubige von Satan überwunden werden ist, dass sie so viel gegen Menschen kämpfen. Vor vielen Jahren traf ich die Entscheidung, dass ich niemals mit einem Menschen über irgendetwas streiten würde. Danach fand ich heraus, dass ich nun effektiv gegen Satan kämpfen konnte. Wenn du nur diese eine Entscheidung, nie mehr mit Menschen zu streiten, triffst, wirst du in der Lage sein, Satan kontinuierlich zu überwinden und mit deinem Leben etwas Sinnvolles für Gott und die Gemeinde zu tun. Die Waffenrüstung ist ein Bild von den verschiedenen Teilen geistlicher Ausrüstung, die Gott uns gegeben hat.

Das Erste ist der Gürtel der Wahrheit. Wahrheit bedeutet Aufrichtigkeit, Wirklichkeit, also keine Heuchelei oder Lüge. Wenn du nicht frei von diesen Sünden bist, kannst du es vergessen, den Kampf gegen Satan anzutreten. Der Teufel ist ein Lügner und wenn Lüge in deinem Innenleben existiert, wird Satan mit dir in deinem inneren Menschen Gemeinschaft haben. Dann wirst du nicht in der Lage sein, Satan zu überwinden. Stell also sicher, dass dein Leben transparent und allezeit ohne Tücke ist.

Der Brustpanzer ist Gerechtigkeit. Es gibt zwei Arten von Gerechtigkeit:
1. Die Gerechtigkeit, die uns zugerechnet wird, durch die wir gerechtfertigt werden (durch Gott selbst für gerecht erklärt).
2. Die Gerechtigkeit, die uns verliehen wird, an der wir nach und nach durch den Heiligen Geist teilhaben, indem wir geistlich wachsen. Dies erfordert, dass wir uns allezeit ein reines Gewissen bewahren und Gott in allem, was er uns zeigt, Gehorsam leisten.

Als nächstes kommen die Stiefel der Bereitschaft, das Evangelium zu verkündigen. Wusstest du, dass die Verkündigung des Evangeliums an andere ein Weg ist, um Satan zu überwinden? Diejenigen, die faul sind und nie auf den Gedanken kommen, anderen vom Evangelium zu erzählen, werden leicht von Satan überwunden. Aber diejenigen, die aktiv sind und dem Herrn dienen, werden beschützt. Das, was mich in meinen jungen Jahren vor all den Versuchungen, die jungen Männern begegnen, beschützt hat, war die Tatsache, dass ich den größten Teil meiner Freizeit damit verbrachte Gottes Wort zu studieren, Gemeinschaft mit Gläubigen zu haben und Ihn zu bezeugen. Ich hatte eine säkulare Arbeit, aber zweimal die Woche predigte ich für einige Stunden das Evangelium in den Straßen von Kochi (die Stadt, in der ich lebte). In den zwei Jahren, in denen ich bei dem Marinestützpunkt dort arbeitete, habe ich wahrscheinlich fast jede größere Straße dort abgedeckt. Das Evangelisieren, Traktate verteilen, kleinen Gruppen von 4 oder 5 Leuten in Häusern das Evangelium zu verkündigen, hielt mich beschäftigt und schützte mich so vor vielen Versuchungen. Wenn wir viel Freizeit und nichts zu tun haben, werden wir vielen Versuchungen begegnen. Der leere Kopf ist tatsächlich Satans Werkstatt. Unsere Füße müssen immer bereit sein, anderen die gute Nachricht des Friedens mit Gott zu verkündigen. Versuch es und sieh, ob es dir nicht in deinem Kampf gegen Satan hilft.

Der vierte Teil der Waffenrüstung ist das Schild des Glaubens. Eine von Satans größten Waffen ist, uns dazu zu bringen an Gottes Liebe zu zweifeln. Das ist die Rakete, die er im Garten Eden auf Eva abfeuerte. Er säte einen Samen des Zweifels in ihre Gedanken, indem er sagte, dass wenn Gott Eva wirklich liebte, Er ihr nicht so eine schöne Frucht vorenthalten würde. Sie fiel durch diese Rakete. Glaube ist daran festzuhalten, dass Gott uns intensiv liebt und das Beste für uns wünscht in jeder Situation und zu wissen, dass Er uns liebt, selbst, wenn wir versagt haben. Dann wird jede feurige Rakete Satans ausgelöscht werden.

Das fünfte Element ist das Schwert des Geistes. Jesus überwand Satan immer, indem er Gottes Wort zitierte. Er ließ sich nicht, so wie Eva, auf eine Diskussion mit Satan ein. Er sagte Satan einfach was Gott gesprochen hatte. Somit überwand er immer. In Zeiten der Versuchung müssen wir Verse wie: „Gott wird nicht zulassen, dass ich über mein Vermögen versucht werde“ (1 Kor 10,13), „Die Sünde wird nicht über mich herrschen“ (Röm 6,14) und „Jesus ist mächtig mich ohne Straucheln zu bewahren“ (Jud 24) zitieren. Zitiere Gottes Wort und Satan wird von dir fliehen, so wie er vor Jesus floh (Jak 4,7).

Letztlich müssen wir unsere Waffenrüstung gut geölt halten. Wie können wir das machen? „Indem ihr zu jeder Zeit betet mit allem Gebet und Flehen im Geist“ (Eph 6,18) Im Geist beten bezieht sich nicht darauf, in unbekannten Sprachen zu beten. Beten in Zungen wird als Beten mit unserem Geist bezeichnet (1 Kor 14,15). Beten im Geist ist Gebet, dass vom Heiligen Geist inspiriert ist und nicht von unserem Fleisch. Wenn wir zulassen, dass unser Verstand vom Geist erneuert wird und dass unsere Zunge unter Seiner Kontrolle ist, werden wir im Heiligen Geist beten. Paulus sagt: „Betet auch für mich“ (Eph 6,19). Wir müssen besonders für Gottes Diener beten, die an der vordersten Front die Kämpfe des Herrn kämpfen.

Mit der ganzen Waffenrüstung Gottes können wir den Leib Christi auf eine Weise bauen, dass er gegen die Pforten der Hölle triumphieren wird.
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Reclame

Zac Poonen – inregistrari 28 aprilie si 2mai 2016

9 mai 2016

Fratele Zac Poonen a predicat in 28 Aprilie si 2 Mai 2016 in Biserica Emanuel din Bergisch-Gladbach.

Tema intalnirilor a fost: „Țelul cel mai înalt al lui Dumnezeu pentru viața ta”.

Aici puteti asculta sau face download la mesajele inregistrate.

Zac Poonen la Bergisch-Gladbach, 28 aprilie si 2 mai 2016

22 aprilie 2016

Dragi frati,

va invitam ca, in zilele de joi 28 Aprilie si luni 2 Mai 2016 intre orele 18:00-21:00, sa participati impreuna cu noi la doua servicii divine in care invitat va fi fratele Zac Poonen din India.

Vom organiza cate doua sesiuni in fiecare seara, in care fratele Zac ne va sluji din Cuvantul lui Dumnezeu.

Adresa:
Biserica Crestina Romana Emanuel
Berzeliusstraße 1,
51429 Bergisch-Gladbach

Fiti binecuvantati,
Dan Popovici

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Trachte danach, ein geheiligtes, nützliches Gefäß für Gott zu sein – Zac Poonen

21 aprilie 2016

Eines der Merkmale eines wahren Dieners Gottes ist, dass er ein heiliges Gefäß ist, ein Gefäß, das sich selber reinigt (2Tim 2,20-21). Im Neuen Testament werden zwei Arten der Reinigung erwähnt: Eine ist die Reinigung, die Gott bewirkt: „Das Blut Jesu reinigt uns von aller Sünde. Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit“ (1Joh 1,7.9). Gott reinigt uns von der Schuld der Sünde. Wir können das nicht tun – nur das Blut Jesu kann das. Die zweite Art der Reinigung ist eine, die wir selber vornehmen müssen („Wenn jemand sich reinigt“ – 2Tim 2,21). Diese sind wie zwei Seiten einer Medaille. Gott wäscht uns von unseren vergangenen Sünden rein, und wir reinigen uns von den falschen Dingen, die wir in unserem Leben sehen.

Vielleicht hast du die Gewohnheit, Witze zu reißen, die andere verletzen – etwas, was Jesus nie tun würde. Bitte Gott nicht, sie wegzuwaschen. Sage: „Herr, ich werde mich selber reinigen. Mit deiner Hilfe werde ich diese schlechte Gewohnheit aufgeben.“ Oder vielleicht hast du eine Neugier, die dich zu einem Wichtigtuer macht, der sich in die Angelegenheiten anderer Menschen einmischt. Du musst dich davon reinigen, dass du an Dingen interessiert bist, die dich überhaupt nichts angehen. Wenn jemand sich auf diese Weise reinigt, kann er ein Werkzeug sein, das geheiligt und für den Herrn nützlich ist.

Seit vielen Jahren ist es die Leidenschaft meines Lebens gewesen, ein Gefäß zu sein, das für Gott für jedes gute Werk nützlich ist, das er durch mich in meinem einen, irdischen Leben tun kann. Wir mögen höchstens 80 oder 90 Jahre auf dieser Erde leben. Jedes Jahr muss unser Leben für Gott zählen. Wenn du ein solches Leben führen willst, dann reinige dich täglich. Bitte den Herrn, dir die Dinge zu zeigen, die nutzlos sind – und reinige dich davon. In deinem Leben soll eine kontinuierliche Reinigung stattfinden. Wenn du ernsthaft danach strebst, wirst du ein Gefäß sein, das für den Meister nützlich ist. Es gibt in der Gemeinde viele Gefäße, die nutzlos sind.

Paulus vergleicht Christen mit verschiedenen Arten von Gefäßen in einem Haus. „In einem wohlhabenden Haus gibt es Gefäße aus Gold und Silber und andere aus Holz und Ton. Die teuren Gefäße werden für besondere Anlässe benutzt, die preiswerten dagegen für das tägliche Leben. Wer sich von solchen Menschen fern hält, wird wie eins der teuren Gefäße sein: rein, nützlich für den Hausherrn, geeignet für alles, was gut ist“ (2Tim 2,20-21).

Aber denke nicht nur an Nützlichkeit. Viele Leute sind glücklich darüber, dass Gott sie gebraucht. In einem Haus benutzen die Menschen Holzkisten häufiger als ihre goldenen Gefäße. Aber welches Gefäß hat mehr Wert? Bist du über deine Nützlichkeit oder deinen geistlichen Wert besorgt? Dein geistlicher Wert ist für Gott weit wichtiger als deine Nützlichkeit in seinem Werk. Gott benutzt Menschen – und sogar den Teufel –, um sein Werk zu tun. Der Teufel sandte einmal einen Dorn als einen Boten in Paulus‘ Fleisch – und Gott benutzte ihn, um Paulus demütig zu halten. Gott benutzte Bileam. Gott benutzte Salomo, um Heilige Schrift zu verfassen, aber danach ging er zur Hölle. Rühme dich also nicht der Tatsache, dass Gott dich gebraucht. Viele, die in Jesu Namen weissagten und Wunder taten, werden am letzten Tag verworfen werden (Mt 7,22-23). Von Gott gebraucht zu werden ist also nicht das Wichtigste. Was ist dein immanenter Wert? Bist du ein goldenes Gefäß?

Wenn in einem Haus ein Feuer ausbricht, entfernen Menschen eilig ihre goldenen und silbernen Gefäße – nicht ihre irdenen Gefäße. So wird es auch sein, wenn die Welt verbrennt. „Und sie werden von mir, spricht der Herr der Heerscharen, als mein auserwähltes Eigentum behandelt werden an dem Tag, den ich bereite… Dann werdet ihr wieder sehen, was für ein Unterschied besteht zwischen dem Gerechten und dem Gesetzlosen3, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient“ (Mal 3,17-18). Wenn du derzeit nur ein billiges irdenes Gefäß bist, kannst du ein goldenes Gefäß werden, indem du dich von allem reinigst, was in deinem Leben nicht christusähnlich ist.

Wenn du dich entscheidest, dich zu reinigen, sind jugendliche Begierden eines der ersten Dinge, vor denen du fliehen musst (2Tim 2,22). Sogar ein Mann wie Timotheus, der zu jener Zeit ungefähr 45 Jahre alt war, musste vor jugendlichen Begierden fliehen. Er sollte sich nicht einbilden, dass er zu alt war, um in diesem Bereich versucht zu werden. Bilde dir nicht ein, dass du nicht versucht werden kannst, wenn du 45 Jahre alt bist. Lass nicht zu, dass dich solche Sünden hinunterziehen und deinen Dienst zerstören.

„… Jage aber nach der Gerechtigkeit, dem Glauben, der Liebe, dem Frieden mit allen, die den Herrn anrufen aus reinem Herzen“ (Tim 2,22b). Mit anderen Worten, wir müssen in erster Linie mit denen nach Gemeinschaft trachten, die nach Reinheit trachten. Das wird uns helfen, Sünde zu entfliehen. Unsere besten Freunde auf Erden müssen die sein, die von ganzem Herzen nach Reinheit verlangen. Viele Gläubige haben niedrigere Standards und sind nicht an Gottesfurcht interessiert. Aber wir müssen die meiste Zeit mit denen verbringen, die danach trachten, ein heiliges Leben zu führen.

Wie können wir wissen, ob jemand ein reines Herz hat? Jesus sagte, dass Leute das aussprechen, was ihre Herzen erfüllt (Mt 12,34). Die Dinge, über die ein Mensch gerne spricht, offenbaren was in seinem Herzen ist. Wenn jemand stets über Geld und materielle Dinge spricht, dann deswegen, weil sein Herz voller Gedanken über Geld ist. Andererseits, wenn jemand meistens über den Herrn spricht, dann weißt du, was sein Herz erfüllt. Ich möchte Gemeinschaft mit denen pflegen, die das Verlangen haben, wie Jesus zu sein. Wenn wir den Herrn lieben, werden wir gerne über ihn sprechen. Das ist das Geheimnis eines effektiven Dienstes für den Herrn.

Tue Buße dafür, dass du für dich selbst gelebt hast – Zac Poonen

18 aprilie 2016

Tue Buße dafür, dass du für dich selbst gelebt hast – Zac Poonen

Jemand hat einmal gesagt, dass die Wahrheit wie ein Vogel mit zwei Flügeln ist: „Es steht geschrieben“ und „Es steht auch geschrieben“. Wenn du nur einen Flügel hast, wird du dich ständig im Kreis drehen und wahrscheinlich in die Irre gehen. Denke über die Antwort auf diese Frage nach: Warum starb Jesus am Kreuz? Die gängige Antwort lautet: Es steht geschrieben: „Christus starb für unsere Sünden“ (1Kor 15,3). Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Um die ganze Wahrheit zu erhalten, müssen wir uns eine andere Schriftstelle anschauen. Es steht auch geschrieben: „Christus ist darum für alle gestorben, damit die, die da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferstanden ist“ (2Kor 5,15). Nur wenn wir diese beiden Schriftstellen zusammenfügen, erhalten wir beide Flügel der Wahrheit.

Sobald wir ein besseres Verständnis von Gott und von der Heiligen Schrift erlangen, werden wir erkennen, dass Sünde nicht bloß Mord, Ehebruch und Diebstahl usw. ist. Sünde bedeutet, für sich selbst zu leben. Egal welche schlechten Gewohnheiten wir abgelegt haben, wenn wir für uns selbst leben, leben wir noch immer in Sünde. Du magst deine Spielsucht, dein Rauchen und Trinken aufgegeben haben und dennoch nicht für die Hauptwurzel aller Sünde Buße getan haben – die darin besteht, für dich selbst zu leben. Aber es gibt heute viele Prediger, die deine Ohren kitzeln und dir erzählen werden, dass du dennoch gerettet bist! Solche Prediger sind so lange glücklich, solange du zu ihren Versammlungen gehst und deine Spende in den Opferkorb legst!

Eine der größten Verführungen, mit denen Satan die Christen je verführt hat, ist diese – sie im Glauben zu wiegen, dass ein Mensch weiterhin für sich selbst leben und dennoch gerettet sein und am Ende seines Lebens in den Himmel kommen kann.

Wenn der Teufel sieht, dass er einen Menschen nicht durch eine schlechte Gewohnheit versklaven kann, wird er ihn durch etwas Neutrales versklaven – gerade so, dass der Mensch keine Zeit für Gott oder für das Lesen der Bibel oder für Gemeinschaft hat. Es könnte ein gutes, sauberes Fernsehprogramm sein, das einen Menschen versklavt. Der Teufel hält nach Christen Ausschau, die das Ihre suchen – ihre eigene Unterhaltung, ihren eigenen Profit usw. Der Teufel hat 101 Wege, um uns von Gott fernzuhalten. Das ist der Grund, warum wir Sünde nicht nur als Trunksucht, Glücksspiele, Ehebruch und Mord ansehen müssen. Wir müssen sehen, dass Sünde darin besteht, „für uns selbst zu leben“. Sündigen bedeutet, zu tun was uns gefällt, unseren eigenen Willen zu tun. Von dieser Wurzel kommen viele Früchte der Sünde. Jesus starb, um uns von all dem zu retten.
Johannes der Täufer sagte, als Jesus kam, dass er die Axt an die Wurzel des Baumes legen würde. Das ist die Wurzel, an die Jesus die Axt anlegte – für uns selbst zu leben und unseren eigenen Willen tun zu wollen.

Buße bedeutet eine „Kehrtwende“, sodass wir dem Leben für uns selbst den Rücken kehren und uns entscheiden, allein für Gott zu leben. Das bedeutet nicht, dass man ein hauptberuflicher christlicher Arbeiter wird. Nein, Gott ruft von 1000 Gläubigen nur 1 in den christlichen Vollzeitdienst. Er möchte, dass alle seine anderen Kinder in weltlichen Berufen arbeiten – dass sie ihren eigenen Lebensunterhalt verdienen, aber nicht für sich selbst, sondern zur Ehre Gottes leben.

Buße wird in 1. Thessalonicher 1,9 als „sich von den Abgöttern zu Gott bekehren“ beschrieben. Viele sogenannte Christen haben sich nicht von ihren Abgöttern zu Gott bekehrt. In Indien sind viele heidnische Menschen glücklich, Christus als ihren Gott anzunehmen – aber nur als einen weiteren Gott, zusätzlich zu den vielen Götzen, die sie bereits anbeten. Wir wissen, dass dies unmöglich ist. Jemand, der Christus annimmt, muss alle anderen Götter und Götzen aufgeben.

„Ist jemand in Christus, dann ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen“ (2Kor 5,17).

Das bedeutet, dass die alten Einstellungen, der alte Lebensweg, abgelegt wurde. Ein solcher Mensch lebt nicht mehr länger für sich selbst. Er hat das Ziel der Christusähnlichkeit noch nicht erreicht. Aber er ist umgekehrt und versucht jetzt zur Ehre Gottes zu leben. Das, und das allein, ist echte Buße.

Wir müssen uns davon abwenden, für uns selbst zu leben, wenn der Herr durch uns seine Gemeinde bauen soll – die Art von Gemeinde, die er seit ewigen Zeiten geplant hat. Er kann sie nur mit Menschen bauen, die nicht das Ihre suchen, sondern die bereit sind, für ihn alles auf den Altar zu legen.

Der Tempel des Alten Testaments wurde auf dem Berge Morija gebaut – wo Abraham seinen Sohn Isaak Gott aufopferte (2Chr 3,1). Abraham war zu der Zeit nur ein Sohn verblieben – Isaak, der Liebling seines Herzens. Gott prüfte an diesem Tag Abrahams Hingabe, um zu sehen, ob Isaak in seinem Leben ein Götze geworden war. Gott sagte ihm sozusagen, dass er sich von allem Götzendienst abwenden musste, wenn er dem Herrn dienen wollte. Daher musste er seinen Sohn auf den Altar legen und ihn aufgeben. Gott nahm Isaak nicht weg, weil Gott Abraham bloß von seiner unnatürlichen Bindung an Isaak befreien wollte, die seinen Wandel mit Gott gehindert haben würde. Wir müssen ihm das geben, was uns am Wertvollsten ist.

Im Falle des reichen Jünglings war es sein Geld. Genauso wie Gott Abraham bat, Isaak aufzugeben, bat Gott den reichen Jüngling, sein Geld aufzugeben. Wenn dieser reiche Jüngling bloß zu Gott gesagt hätte, „Ja, Herr, hier ist es alles“, könnte Gott zu ihm gesagt haben, dass er sein Geld behalten könne, genauso wie er Abraham sagte, dass er Isaak behalten könne. Aber er musste es zuerst aufgeben. Mögen wir dann alle die Gnade haben, zu sagen: „Herr, egal, welchen Isaak es in meinem Leben gibt, ich lege sie alle auf den Altar und gebe sie alle für dich auf. Ich möchte keinerlei Götzen mehr in meinem Leben haben, die zwischen dir und mir stehen. Ich möchte nicht für mich selbst leben. Ich möchte wirklich für dich allein leben. Ich möchte zur Ehre Gottes leben. Ich möchte mein Leben nicht vergeuden.“

Das ist die beste Botschaft in der Welt: Wir müssen nicht mehr länger Sklaven unserer eigenen Ambitionen und Begierden sein und auf diese Weise unser irdisches Leben vergeuden, sondern wir können frei sein, um zur Ehre Gottes zu leben und dadurch ein nützliches Leben zu führen. Für uns selbst zu leben bedeutet, in Knechtschaft und in Ketten zu leben. Zu Gottes Ehre zu leben ist wie die Adler zu sein, die am Himmel fliegen. Die gute Nachricht des Evangeliums lautet, dass Jesus jede Kette zersprengen und dich freimachen kann – HEUTE!

Wenn du in der Vergangenheit viel Zeit mit nutzlosem Streben vergeudet hast, dann kannst du das heute nicht mehr ändern. Aber du kannst dich aufmachen, um HEUTE das Beste zu tun.

Da wir noch Zeit vor uns haben, sollten wir alle Folgendes zum Herrn sagen: „Herr, ich kann an den Jahren, die nun Vergangenheit sind, nichts mehr ändern. Aber ich möchte den Rest des Lebens für dich allein leben. Erforsche mein Leben und sieh, ob es irgendwo irgendeinen Götzen gibt, den ich anbete. Ich möchte mich von allen Götzen in meinem Leben abwenden, um dich allein anzubeten und dir allein zu dienen. Herr Jesus, ich tue besonders für diesen unbewussten Götzendienst, für mich selbst zu leben, Buße.“

Möge der Herr uns allen helfen

Zac Poonen in Germania

21 martie 2015

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Zwei Arten von Menschen, die dem Herrn Freude machen – Zac Poonen

7 septembrie 2014
Zwei Arten von Menschen, die dem Herrn Freude machen – Zac Poonen
(Two Types of People Who Bring Delight to God)
 

1. Gott hat Freude an einem fröhlichen Geber

„Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb“ (2Kor 9,7).

Aus diesem Grund gibt Gott dem Menschen völlige Freiheit – sowohl vor als auch nach der Bekehrung, und nach der Erfüllung mit dem Geist.

Wenn wir wie Gott sind, werden auch wir nicht danach trachten, andere zu kontrollieren oder Druck auf sie auszuüben. Wir werden ihnen die Freiheit geben, anders als wir zu sein, andere Ansichten als wir zu haben und geistlich in ihrem eigenen Tempo zu wachsen.

Zwang jeder Art ist vom Teufel.

Der Heilige Geist erfüllt Menschen, während Dämonen von Menschen Besitz ergreifen. Der Unterschied ist dieser: Wenn der Heilige Geist jemanden erfüllt, dann gibt er diesem Menschen immer noch die Freiheit zu tun, was er will. Aber wenn Dämonen von Menschen Besitz ergreifen, berauben sie sie ihrer Freiheit und kontrollieren sie. Die Frucht des Erfülltseins mit dem Geist ist Selbstbeherrschung (Gal 5,22-23). Dämonische Besessenheit dagegen führt zu Verlust der Selbstbeherrschung.

Wir müssen daran denken, dass jedes Werk, das wir für Gott tun und das nicht freudig und aus freiem Willen geschieht, ein totes Werk ist. Jedes Werk für Gott, für das wir einen Lohn oder ein Gehalt erhalten, ist ebenfalls ein totes Werk. Alles Geldspenden unter Druck hat überhaupt keinen Wert in Gottes Augen.

Gott schätzt es weitaus mehr, wenn jemand wenig für ihn tut, das aber fröhlich, als wenn jemand sehr viel tut, aber unter Zwang oder nur um sein Gewissen zu beruhigen.

2. Gott hat Freude an ehrlichen Menschen

„Wenn wir im Licht wandeln, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander …“ (1Joh 1,7)

Im Licht zu wandeln, bedeutet vor allem, dass wir nichts vor Gott verstecken. Wir sagen ihm alles, und zwar genauso wie es ist. Ich bin überzeugt davon, dass der erste Schritt auf Gott zu in Ehrlichkeit besteht. Gott verabscheut die Unaufrichtigen. Jesus hat mehr gegen Heuchler gesagt als gegen irgendwelche anderen Menschen.

Gott verlangt nicht von uns, vor allem heilig oder vollkommen zu sein, sondern ehrlich zu sein. Das ist der Ausgangspunkt für wahre Heiligkeit. Und aus dieser Quelle fließt alles andere. Und wenn es etwas gibt, was für jeden von uns wirklich einfach ist, dann ist es, ehrlich zu sein. Also, bekenne Sünde sofort vor Gott. Gib nicht sündigen Gedanken „anständige“ Namen. Sag nicht: „Ich habe nur die Schönheit von Gottes Schöpfung bewundert“, wenn du tatsächlich ehebrecherisch mit deinen Augen gesündigt hast. Nenne „Zorn“ nicht „gerechte Empörung“. Du wirst nie den Sieg über die Sünde erlangen, wenn du unehrlich bist.

Und nenne niemals „Sünde“ einen „Fehler“, denn das Blut Jesu kann dich von allen Sünden reinigen, aber nicht von deinen Fehlern! Er reinigt keine unehrlichen Menschen.

für ehrliche Menschen gibt es Hoffnung. „Wer seine Sünde leugnet, dem wird’s nicht gelingen“ (Spr 28,13).

Warum sagte Jesus, dass es für Huren und Diebe mehr Hoffnung gebe, ins Reich Gottes zu kommen als für religiöse Leiter (Matt 21,31)? Weil Huren und Diebe nicht vorgeben, heilig zu sein.

Viele junge Leute wenden sich von Gemeinden ab, weil die Gemeindeglieder bei ihnen den Eindruck erwecken, als hätten sie selbst keine Kämpfe. Und so denken die jungen Leute: „Dieser heilige Haufen wird niemals verstehen, was wir für Probleme haben!“ Wenn das auf uns zutrifft, dann sind wir nicht wie Christus, denn er hat die Sünder zu sich gezogen.

Gottes Plan für eine sehr gute Ehe – Zac Poonen

31 august 2014
Gottes Plan für eine sehr gute Ehe – Zac Poonen
(God’s Plan for an Excellent Marriage)
 

In 1. Mose 2 lesen wir, dass es nicht Adam war, der zu Gott kam und sagte: „Herr, ich fühle mich einsam. Kannst du mir bitte eine Frau geben?“ Ist es nicht interessant, dass Gott es war, der als er den Menschen ansah, sagte: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei“ (1Mo 2,18). Warum hat Gott nicht Adam und Eva gleichzeitig gemacht? Das hätte er leicht tun können. Es steht geschrieben, dass er den Staub der Erde nahm und Adam machte. Er hätte zur selben Zeit Eva machen und beiden den Atem des Lebens einblasen können, sodass sie einander angesehen hätten, sobald ihre Augen geöffnet wurden. Warum machte er zuerst allein Adam und kurz darauf versetzte er ihn in einen Schlaf, nahm ihm eine Rippe heraus und machte eine Frau? Es gibt einen Grund dafür; es gibt etwas Geistliches, das Gott Adam und Eva sagen wollte, nämlich das Geheimnis, wie zwei Menschen eins werden können. Und was war dieses Geheimnis? Als Gott Adam machte und seine Augen sich öffneten, erhielt er plötzlich das Leben. Wer war die erste Person, die er sah? Du kennst die Antwort: Gott! Er lernte Gott kennen. Er sprach mit Gott. Er hatte keine Frau. Es gab nur ihn und Gott. Erst viel später bekam er eine Frau. Was wollte Gott ihn also damit lehren? Er wollte ihm diese einfache Lektion beibringen: „Zu jeder Zeit muss ich in deinem Leben an erster Stelle sein. Bevor du deine Frau siehst, musst du mich sehen. Mehr als du deine Frau hochschätzt, musst du mich hochschätzen.“ Deshalb machte er Adam allein und hatte Gemeinschaft mit ihm, bevor die Frau existierte. Was sollen wir daraus lernen? Dass an jedem Tag unseres Lebens, selbst wenn wir 50 oder 75 Jahre verheiratet sind, Gott der Erste sein muss. Wenn sie sich verliebt haben, ist für viele Menschen die Ehefrau die Erste. Bei manchen stehen die Eltern an erster Stelle.

Wir wollen betrachten, wie Eva erschaffen wurde. Gott ließ einen tiefen Schlaf auf Adam fallen, so heißt es in Vers 21. So einen tiefen Schlaf, dass er nicht daraus erwachen konnte. Und Gott nahm eine seiner Rippen, schloss die Stelle mit Fleisch und machte eine Frau aus der Rippe. Sobald Gott die Frau gemacht hatte und Leben in sie hineingeblasen hatte, öffneten sich ihre Augen. Wen sah sie als Erstes? Nicht Adam. Sie wusste nicht einmal, dass Adam existierte. Sie dachte, sie sei das einzige menschliche Wesen, das geschaffen worden war. Sie wusste nichts von Adam. Ihre Augen wurden geöffnet und sie sah Gott. Es war genauso, wie es war, als Adam erschaffen wurde. Adam war irgendwo anders im Garten und schlief tief und fest. Er wusste nicht, dass sie existierte und sie wusste nicht, dass er existierte. Sie lernte Gott kennen. Gott war die erste Person, die mit ihr sprach, und erst viel später brachte Gott sie zu Adam. Was wollte Gott ihr beibringen? Dieselbe Lektion, die er auch Adam beibringen wollte: „Ich muss in deinem Leben der Erste sein. Du musst mit mir Gemeinschaft haben, bevor du mit deinem Mann Gemeinschaft hast.“ Verstehst du jetzt, was Gottes Plan für eine sehr gute Ehe ist? Adam musste zuerst mit Gott Gemeinschaft haben, bevor er mit Eva Gemeinschaft hatte. Eva musste Gemeinschaft mit Gott haben, bevor sie mit Adam Gemeinschaft hatte. Das steht alles dort geschrieben. Von Anfang an hat Gott es so gewollt.

Und wenn Gott selbst zwischen einem Mann und seiner Frau steht und wenn beide Partner in der Ehe danach trachten, Gott in ihrem Leben an erste Stelle zu setzen, weißt du, was passieren wird? Sie werden aneinander kleben. Gott ist die größte Bindungskraft im Universum. Wenn er zwei Menschen zusammen hält, kann niemand sie auseinander bringen; nicht der Teufel, keine Dämonen, nichts in der Welt, keine Umstände, keine Armut, nicht einmal der Tod. Und wenn Gott nicht da ist, um Menschen zusammenzuhalten, dann werden sie durch andere Kräfte zusammengehalten. Und diese anderen Kräfte sind nicht so stark. Es gibt ein Klebemittel mit dem Namen Fevicol. Auf den Behältern wird mit einem Bild von zwei Elefanten geworben, die versuchen, zwei zusammengeklebte Sachen auseinanderzureißen. Und sie schaffen es nicht. Wenn ein Mann und eine Frau von Gott zusammengebracht wurden, ist das eine noch stärkere Bindung. Elefanten können sie nicht trennen. Keine Dämonen können sie trennen. Keine Menschen können sie trennen. Aber sie müssen Gott in ihrer Mitte haben. Gott ist ein besserer Klebstoff als Fevicol oder Pattex oder irgendein Sekundenkleber. Wenn Gott zwischen einem Mann und seiner Frau ist, wird er sie so miteinander verbinden, dass nichts sie trennen kann. Und deshalb müssen sie sehr darauf achten, dass zwischen sie als Mann und Frau nur Gott und nichts anderes kommt. Was ist das Bindemittel in vielen Ehen der jungen Leute? Sehr oft ist es gutes Aussehen. Ein Junge mag ein Mädchen, weil sie gut aussieht. Nun reicht aber gutes Aussehen nicht, damit eine Ehe fünfzig Jahre hält. Sieh nur diese Ehen an, wo die Leute geheiratet haben, weil der andere so gut aussieht, und drei Monate später bekämpfen sie sich gegenseitig. So etwas kann nicht halten. Nun sind wir nicht gegen gutes Aussehen. Natürlich kannst du ein hübsches Mädchen heiraten. Aber das Aussehen darf nicht der Hauptfaktor sein. Gutes Aussehen kann niemals eine Ehe zusammenhalten. Nach welchen Kriterien wählen viele Mädchen einen Mann? Gute Arbeit. Gute Familie. Viel Geld. Denkst du, so etwas hält eine Ehe zusammen? Niemals! Manche jungen Männer heiraten, weil das Mädchen eine große Mitgift bekommt. So etwas wird niemals eine Ehe zusammenhalten. Es ist unmöglich. So wie Gott es am Anfang tat, das ist der Weg, eine Ehe zusammenzuhalten, wo Gott an erster Stelle und wo jeder Partner eine Beziehung zu Gott hat, die wichtiger ist als die Beziehung zueinander. Mit anderen Worten: Wenn du ein Ehemann bist, sollst du nicht danach trachten, die Nummer eins in der Liebe deiner Frau zu sein. Der Herr muss die Nummer eins in ihrer Liebe sein. Und wenn du eine Ehefrau bist, muss der Herr die Nummer eins in der Liebe deines Mannes sein, und du musst die Nummer zwei sein. Und für die, die den Herrn an erste Stelle setzen und im Licht wandeln, sagt die Bibel in 1. Johannes 1,7: „Wenn wir im Licht wandeln, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander …“. Und so werden die zwei zusammengehalten.

Was ist es nun, das zwischen einen Ehemann und seine Frau kommen kann? Es könnten die Eltern sein. In 1. Mose 2,24 heißt es: „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen, und sie werden ‘ein Fleisch’ sein“. Beachte, dass es in diesem Vers heißt, dass du etwas verlassen musst und dann kannst du anhangen. Wenn ihr versucht, anzuhangen, ohne zu verlassen, könnt ihr niemals eins werden. Ist das nicht erstaunlich? Das ist das einzige Gebot, das uns in der Schrift gegeben ist, bevor Sünde in die Welt kam. Verlasse deinen Vater und deine Mutter. Ich möchte die Verheirateten unter euch fragen: Habt ihr Vater und Mutter verlassen? Ich meine das nicht buchstäblich: Ihr sollt euch unbedingt um sie kümmern bis zum Tag ihres Todes. Wir alle sollen das. Wir müssen unsere Eltern ehren. Aber lasst sie nicht zwischen euch und eure Ehe kommen. Ihr müsst emotional eure Eltern verlassen. Sie haben euch so viele Jahre großgezogen, das ist gut. Aber jetzt bist du verheiratet, du musst sie verlassen. Und weil viele Ehemänner ihre emotionale Bindung an ihre Eltern nicht aufgegeben haben, herrscht Konfusion in ihrer Ehe. So manche Ehefrau hat die emotionale Bindung an ihre Eltern nicht aufgegeben. Sie ist nicht wirklich vereint mit ihrem Ehemann.

Dies ist die Tragödie. Der Herr ist nicht an erster Stelle, die Eltern stehen dazwischen und mischen sich in die Ehe ein. Manchmal ist es die Arbeit. Vielleicht deine Arbeit, die dir so wichtig ist. Aber alles andere als Gott, sei es Geld oder dass du mit so vielen anderen Dingen beschäftigt bist, seien es eure Kinder, die zwischen euch als Mann und Frau stehen: Es darf niemals zwischen euch stehen.

Was ist der Weg zu einer glücklichen Ehe? Stelle in jeder Situation den Herrn an erste Stelle, wandle im Licht, richte dich selbst. So wirst du eine Bindung zwischen dir und deinem Ehepartner haben, die niemand zerstören kann.

Quelle: hier

Drei herausfordernde Psalmen – Zac Poonen

23 iunie 2014
(Three Challenging Psalms)
Psalm 1 beschreibt den gesegneten Mann, der sündige Wege meidet und über Gottes Wort nachsinnt. Es reicht nicht, nur das Böse zu meiden. Ein Herz, das vom Bösen gereinigt ist, muss mit Gottes Wort gefüllt werden. Tag und Nacht über Gottes Wort nachzusinnen, bedeutet, beständig über das Wort nachzudenken, das wir gelesen haben, und es in unser Herz sinken zu lassen – in der gleichen Weise, wie unser Essen innerhalb vieler Stunden verdaut wird und in Blut, Fleisch und Knochen verwandelt wird. Wir verbringen nur sehr wenig Zeit damit, tatsächlich zu essen. Aber der Verdauungsprozess dauert Stunden. Wir verbringen also vielleicht nur kurze Zeit damit, Gottes Wort zu lesen. Aber das Nachsinnen darüber ist wichtig. Wenn wir es so machen, werden wir sein wie Bäume, gepflanzt an Wasserbächen, die immer Frucht bringen, und was immer wir tun, wird uns gelingen. Gottes Segen wird auf dem Werk unserer Hände sein und auf den Worten, die wir sprechen. So sollen wir nach Gottes Willen alle leben.

Psalm 4 – Wir werden hier vor der Sünde des Zorns gewarnt: „Erbebt, aber sündigt nicht” (Ps 4,5) wird in Epheser 4,26 zitiert und lautet dort: „Zürnt ihr, so sündigt nicht”. Aber leider wird der Rest von Vers 5 in Epheser nicht zitiert: „Denkt nach in eurem Herzen auf eurem Lager und seid still”. Das ist ein guter praktischer Ratschlag. Wenn du Zorn durch Gottes Gnade überwinden kannst, dann ist das das Beste. Aber wenn du noch nicht so weit bist, dann ist es das Zweitbeste, dich so lange auf deinem Bett hinzulegen, bis du dich beruhigt hast. Und wenn du auf deinem Bett liegst, „bringe Opfer der Gerechtigkeit und vertraue auf den Herrn” (Ps 4,6), und steh erst dann auf, wenn du sagen kannst: „Herr, du hast mir Freude in mein Herz gegeben” (Ps 4,8). Bis jetzt hatte ich Zorn im Herzen. Aber nun habe ich Freude.

Psalm 12 handelt vom Gebrauch der Zunge. Er beginnt mit der Aussage, dass die Frommen und Treuen immer weniger werden. Und dann spricht er in den nächsten drei Versen von der Zunge – Falschheit, Schmeichelei, Unaufrichtigkeit und Arroganz werden durch die Zunge zum Ausdruck gebracht. Ein Hauptkennzeichen eines gläubigen Menschen ist die Feinheit seiner Rede. Die Gottlosen aber sagen: „Unsere Lippen gehörten uns. Wir sagen, was wir wollen” (Ps 12,4). Der Mann, der seine Zunge unter Kontrolle hat, ist ein vollkommener Mann (Jak 3,2). Ein gottesfürchtiger Mann erkennt, dass ” die Worte des Herrn reine Worte sind, in irdenem Tiegel geschmolzenes Silber, siebenmal geläutert” (Ps 12,7). Also denkt er nach, bevor er spricht. Wenn er Zweifel hat, wirft er die Worte, die er sprechen wollte, wieder zurück in den Feuerofen seines Herzens und stellt sich einige Fragen: „Ist es notwendig, dass ich dies sage? Kann ich es freundlicher sagen? Spreche ich die Wahrheit? Spreche ich in Liebe?” usw. Dann entscheidet er, was er sagt und wie er es sagt. Und wenn er einen Brief schreibt, um jemanden zu korrigieren, wird er ihn, wenn nötig siebenmal neu schreiben, bevor er ihn abschickt.

quelle: hier

Zac Poonen – Mesaje in Germania, 2014

17 iunie 2014

Dupa cum anuntam aici, fratele Zac Poonen a fost in luna mai in Germania, in Biserica romana Emanuel, Bergisch-Gladbach.

Cine vrea sa asculte mesajele, poate da click aici.

Geheimnis des Glaubens und Geheimnis der Bosheit – Zac Poonen

13 iunie 2014
Geheimnis des Glaubens und Geheimnis der Bosheit
(Mystery of Godliness and Mystery of Iniquity)
In Offenbarung 10,7 lesen wir: „… sondern in den Tagen, wenn der siebente Engel seine Stimme erheben und seine Posaune blasen wird, dann ist vollendet das Geheimnis Gottes, wie er es verkündigt hat seinen Knechten, den Propheten.“

Sobald die siebte der siebenfältigen Posaune ertönt, wird das „Geheimnis Gottes“ vollendet sein. Was ist dieses Geheimnis Gottes? Im Neuen Testament kommt das Wort „Geheimnis“ mehrmals vor. Es bedeutet ein Geheimnis, das ohne Gottes Offenbarung nicht verstanden werden kann. Es ist kein Geheimnis, das man überhaupt nicht verstehen kann, sondern eines, das nur Gott offenbaren kann. Die Geheimnisse, die im Neuen Testament erwähnt werden, können im Wesentlichen unter zwei Überschriften zusammengefasst werden.

(1) Das Geheimnis des Glaubens [der Gottseligkeit] (1Tim 3,16)

(2) Das Geheimnis der Bosheit [der Gesetzlosigkeit] (2Th 2,7).

Das Geheimnis der Gottseligkeit ist die Wahrheit. Das Geheimnis der Bosheit ist die Lüge.

Das „Geheimnis der Gottseligkeit“ kann in drei Teile unterteilt werden:

(a) Der erste Teil dieses Geheimnisses der Gottseligkeit wird in 1. Timotheus 3,16 erwähnt. Im vorhergehenden Vers wird die Gemeinde als „ein Pfeiler und eine Grundfeste der Wahrheit“ bezeichnet (V. 15). Von welcher Wahrheit? Jener, die im nächsten Vers erwähnt wird: „Und groß ist, wie jedermann bekennen muss, das Geheimnis des Glaubens: Er ist offenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden …“ Die wesentliche Botschaft ist hier, dass Jesus Christus als ein Mensch wie wir auf die Erde kam und dennoch in seinem Geist rein war. Daher brauchen auch wir nicht zu sündigen. Wir können leben, wie er gelebt hat (1Joh 2,6). Das ist „die Wahrheit“. Die Gemeinde soll ein Pfeiler sein, die diese Wahrheit aufrechterhält! Aber leider hat die Gemeinde über die Epochen diese Wahrheit nicht hochgehalten.

(b) Der zweite Teil des Geheimnisses der Gottseligkeit wird in Epheser 5,31-32 erwähnt. 1. Timotheus 3,16 bezog sich auf ein großes Geheimnis. Auch hier haben wir ein großes Geheimnis – das Geheimnis, dass Christus und die Gemeinde ein Fleisch sind. Jesus Christus hat nun eine Braut (die Gemeinde) bekommen – die auch so wie er lebt und ihren Geist rein hält.

(c) Der dritte Teil des Geheimnisses wird in 1. Korinther 15,51-52 erwähnt, wo uns gesagt wird, dass wir in einem Augenblick in das Ebenbild Christi verwandelt werden, wenn Jesus kommt und wenn die letzte Posaune erschallt.

Nun kommen wir zum „Geheimnis der Bosheit“ (2Th 2,7) – was im Wesentlichen bedeutet, dass sich auch Satan im Fleisch offenbart –, am Ende als der Antichrist.

In den Versen 9-11 lesen wir von Satan, der mit lügenhaften Zeichen und Wundern und der Verführung zur Ungerechtigkeit wirkt, um Menschen zu verführen. Wir lesen auch, dass Gott denen, die die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, damit sie gerettet werden, eine Macht der Verführung sendet – „dass sie alle DER LÜGE glauben (V. 11).

Auf welche Lüge wird hier Bezug genommen? Es ist die Lüge, die Satan Eva im Garten Eden erzählte: „Du kannst sündigen und ungestraft davonkommen. Gott wird dich nicht bestrafen.“

Das ist die größte Lüge, mit der Satan die Welt verführt hat. Sogar viele Christen glauben diese Lüge Satans! Das Geheimnis der Bosheit besteht darin, dass diese Lüge dauerhaft gewirkt und viele irregeführt hat. Dies gipfelt darin, dass das falsche Christentum Satan eine Braut gibt – Babylon! Auch sie wird in Offenbarung 17,5 ein „Geheimnis“ genannt, genauso wie die Gemeinde ein „Geheimnis“ genannt wird.

Die falsche Kirche kann durch dieses Merkmal, dass sie Satans Lüge, „Du kannst sündigen und Gott wird es nicht ernst nehmen“, verkündet, identifiziert werden.

Wenn das gottlose Atheisten predigten, könnten wir es verstehen. Aber wie können christliche Prediger das in ihren Gemeinden verkündigen? Warum gehen Christen in diesen Tagen in falschen Zeichen und Wundern statt in Heiligkeit auf? Wie können sie sagen, dass sie mit dem HEILIGEN Geist erfüllt wurden und nicht heilig sein! Das ist in der Tat ein Geheimnis – das Geheimnis der Bosheit. In den Tagen der siebenten Posaune werden all die Geheimnisse vollendet werden und Satans Verführung wird der ganzen Welt klar werden. Aber heute verkündigen es Gottes Diener, die Propheten (Offb 10,7).

Zac Poonen in Germania, 13 Mai 2014

7 mai 2014
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Der Sieg über Satan

24 martie 2014
Der Sieg über Satan
(The Defeat of Satan)
Der größte Kampf, der je auf dieser Erde gekämpft wurde, steht in keinem Geschichtsbuch der Welt. Er fand auf Golgatha statt, als Jesus durch seinen Tod Satan, den Fürsten dieser Welt, besiegte. Ein Vers, den wir in unserem ganzen Leben nie vergessen sollten, ist Hebräer 2,14-15. Ich bin sicher, dass Satan es nicht möchte, dass wir diesen Vers kennen. Niemand mag es, von der eigenen Niederlage zu hören, und Satan ist da keine Ausnahme. Hier ist der Vers: „Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er (Jesus) es gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod (am Kreuz von Golgatha) die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel, und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mussten.“

Als Jesus starb, nahm er dem Teufel die Macht. Warum? Damit wir für immer frei sind von Satan und den Fesseln der Angst, die er uns unser Leben lang angelegt hatte. Es gibt vieles, wovor die Menschen in der Welt Angst haben: Angst vor Krankheit, Angst vor Armut, Angst vor Versagen, Angst vor Menschen, Angst vor der Zukunft usw. Die größte Angst ist aber die Angst vor dem Tod. Jede andere Furcht ist geringer als die Angst vor dem Tod. Und die Angst vor dem Tod führt zu der Angst davor, was nach dem Tod sein wird. Die Bibel lehrt sehr klar, dass alle, die in Sünde leben, am Ende in die Hölle kommen werden – an den Ort, den Gott für die reserviert hat, die keine Buße tun. Auch der Teufel wird die Ewigkeit im Feuersee verbringen, zusammen mit denen, die er auf dieser Erde betrogen und in Sünde geführt hat.

Jesus ist auf die Erde gekommen, um uns vor der ewigen Hölle zu retten, indem er die Strafe für unsere Sünden auf sich nahm. Außerdem hat er Satans Macht über uns zerstört, sodass er uns nie wieder schaden kann. Vergiss nie im Leben diese Wahrheit: GOTT WIRD IMMER AUF DEINER SEITE GEGEN SATAN SEIN. Diese herrliche Wahrheit hat mir so viel Mut und Sieg gegeben, dass ich wünschte, ich könnte hingehen und sie jedem Gläubigen auf der ganzen Welt sagen. Die Bibel sagt: „So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch“ (Jak 4,7). Der Name Jesu ist der Name, vor dem Satan immer fliehen wird. Die meisten Christen haben in ihrem Kopf ein Bild von Satan, der sie jagt und vor dem sie um ihr Leben rennen. Aber das ist genau das Gegenteil von dem, was die Bibel lehrt. Was denkst du? Hatte Satan Angst vor Jesus oder nicht? Wir alle wissen, dass Satan große Angst hatte, vor unserem Retter zu stehen. Jesus ist das Licht der Welt, und der Fürst der Finsternis musste vor ihm weichen.

Jesus sprach mit seinen Jüngern darüber, wie er den Satan vom Himmel fallen sah. Und dabei sagte Jesus, dass der Sturz Satans, als Gott ihn verstieß, „wie ein Blitz“ war (Lk 10,18). Als Jesus in der Wüste zu Satan sagte: „Weg mit dir, Satan“, verschwand er aus Jesu Gegenwart auch mit der Geschwindigkeit eines Blitzes. Und wenn wir heute Satan im Namen Jesu widerstehen, wird er auch vor uns mit Lichtgeschwindigkeit fliehen. Die Dunkelheit flieht vor dem Licht.

Satan fürchtet sich vor dem Namen Jesu. Er fürchtet sich, an die Tatsache erinnert zu werden, dass Jesus der Herr ist. Menschen, die von Dämonen besessen sind, werden nie bekennen, das Jesus Christus der Herr ist. Ebensowenig werden sie bekennen, dass Satan am Kreuz besiegt wurde. Im Namen Jesu Christi ist Macht, jeden Dämon auszutreiben und den Teufel vor dir in die Flucht zu schlagen – mit der Blitzesgeschwindigkeit. Vergiss das nie.

Wann immer du im Leben Schwierigkeiten hast oder vor einem nicht zu bewältigenden Problem stehst – etwas, wofür es menschlich gesehen keine Antwort zu geben scheint, dann ruf den Namen des Herrn Jesus an. Sage ihm: „Herr Jesus, du bist auf meiner Seite gegen den Teufel. Hilf mir jetzt“. Und dann wende dich an Satan und sage ihm: „In Jesu Namen widerstehe ich dir“. Ich möchte dir sagen, dass Satan augenblicklich vor dir fliehen wird, denn Jesus hat ihn am Kreuz besiegt. Satan ist machtlos gegen dich, wenn du im Licht Gottes wandelst und ihm in Jesu Namen widerstehst.

Satan will natürlich nicht, dass du von seiner Niederlage weißt und deshalb hat er es so lange verhindert, dass du davon hörst. Deshalb hat er auch die meisten Prediger abgehalten, über seine Niederlage zu predigen. Ich möchte, dass ihr alle es eindeutig wisst, dass Satan vom Herrn Jesus Christus am Kreuz ein für alle Mal besiegt wurde. Du brauchst dich nie wieder vor Satan zu fürchten. Er kann dich nicht mehr belästigen. Er kann dir nicht schaden. Vielleicht versucht er dich, und er attackiert dich. Aber die Gnade Gottes in Christus wird dich immer zum Sieger über ihn machen, wenn du dich demütigst, Gott untertan bist und zu aller Zeit in seinem Licht wandelst. Im Licht ist gewaltige Macht. Satan, der Fürst der Finsternis, kann nie in das Reich des Lichts eintreten. Wenn Satan über manche Gläubige Macht hat, dann deshalb, weil sie in Dunkelheit wandeln, in einer heimlichen Sünde leben, anderen nicht vergeben, auf jemanden eifersüchtig sind, irgendein selbstsüchtiges Ziel im Leben verfolgen usw. Dann bekommt Satan Macht über sie. Aber sonst kann er sie nicht anrühren.

Quelle: hier.

Sieben herausragende Eigenschaften Davids

17 martie 2014
Sieben herausragende Eigenschaften Davids
(Seven Great Qualities of David)
1. In 2. Samuel, Kapitel 1 lesen wir vom Tod des Sauls. Saul hasste David so sehr, dass er ihn mehr als zehn Jahre lang durch ganz Israel jagte und versuchte ihn zu töten. Nun war er endlich tot. Wie hättest du an Davids Stelle auf diese Nachrichten reagiert? Beachte, wie David reagierte. Wir wissen, dass Saul Selbstmord beging (1Sam 31). Aber ein Amalekiter kam zu David und erzählte ihm eine Lüge, weil er sich bei David beliebt machen wollte. Er erzählte David, dass er Saul auf dessen Bitte hin getötet habe und übergab ihm die Krone und das Armgeschmeide Sauls. Er erwartete, dass David hocherfreut sein und ihn für seine Tat belohnen würde. Stattdessen zerriss David seine Kleider und weinte und fastete bis zum Abend aus Trauer um Saul (2Sam 1, 1-11). Dann fragte David den Mann, wie er sich denn nicht gefürchtet habe, den Gesalbten des Herrn zu töten. Und er ließ den Amalekiter von einem seiner jungen Männer töten, weil er es gewagt hatte, Saul zu töten. Dieser Mann hatte für seine Lüge teuer bezahlt. Doch beachte Davids Haltung. Unter anderem deswegen war David ein Mann nach dem Herzen Gottes. Wir wissen, dass Jesus sagte: „Liebt eure Feinde; segnet, die euch verfluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, die euch verfolgen.“ Das tat David. Zur Zeit des alten Bundes hatte er die Haltung des neuen Bundes. David hasste Saul nicht. Obwohl Saul die Salbung verloren hatte, sagte David immer noch: „Ich werde ihn nicht anrühren.“

2. Danach schrieb David ein Klagelied für Saul und Jonatan und sprach aus seinem aufrichtigen Herzen herrliche Worte des Lobes über sie. Hier können wir lernen, wie ein Mann Gottes sich gegenüber einer Person verhalten soll, die ihm Böses tut. David sagte: „Die Edelsten in Israel sind auf deinen Höhen erschlagen … Wie sind die Helden gefallen!“ (V. 19, 25, 27). Wir können verstehen, dass er Jonatan pries, denn der war Davids enger Freund. Aber er pries auch Saul und nannte ihn einen Helden, der viele Siege errang. Er würdigte das Gute, das er an Saul sah und beließ es dabei. Das Gericht über Saul überließ er Gott und weigerte sich, ihn selbst zu richten. So war er ein Mann nach Gottes Herzen. Diesen Mann erhob Gott und setzte ihn auf den Thron Israels.

3. In 2. Samuel 2,1 steht: „David befragte den Herrn …“. Es war die ständige Gewohnheit Davids, in allem den Willen des Herrn zu suchen (1Sam 23, 2-4 und 30,8). In 2. Samuel 5, 17-25 lesen wir von zwei Schlachten gegen die Philister, in denen David den Willen des Herrn suchte. Beim zweiten Mal sagte der Herr ihm, er solle seine Strategie ändern und von hinten angreifen. David war ein Kriegsmann, aber immer erhielt er seine Strategie vom Herrn und deshalb siegte er jedes Mal. Als es eine Hungersnot im Land gab, fragte er den Herrn, warum die Hungersnot war (2Sam 21,1).

4. Zuerst kamen die Männer Judas und salbten David zum König über das Haus Juda. Später wurde er zum König über ganz Israel gesalbt (2Sam 5,3-5). Er war 30 Jahre alt, als er König über Juda wurde. Und er musste weitere 7½ Jahre warten, bevor Gott sein Versprechen an ihn einlöste. Seine Wartezeit war fast so lang wie die des Abraham! Aber David wartete geduldig. Wir sind aufgerufen, dem Beispiel solcher Männer zu folgen, die durch Glauben und Geduld die Verheißungen Gottes ererbten. David griff nie selbst nach dem Thron. Er wartete, dass Gott ihn ihm zur rechten Zeit gab.

5. 2. Samuel 6,20: „David kam heim, um seinem Haus den Segensgruß zu bringen.” Welch eine schöne Handlung – sein Haus zu segnen – besonders wenn man erschöpft heimkommt, nachdem man viele Meilen auf der Straße getanzt hat! Ich wünschte, jeder Ehemann würde nach einem anstrengenden Tag im Büro heimkommen, um sein Haus zu segnen, statt mit schlechter Laune nach Hause zu kommen und sofort Ansprüche an seine Frau zu stellen. David hatte an Michal eine nörgelige Ehefrau, aber das konnte seine Freude am Herrn nicht dämpfen! Sobald er durch die Tür trat, begann sie an ihm herumzumeckern, ihn anzuschreien und ihn zu kritisieren, weil er wie die gewöhnlichen Leute getanzt hatte, statt sich so würdig zu benehmen, wie es sich für einen König gehört. Was hat David geantwortet? Er sagte, die Meinung seiner Frau kümmere ihn nicht und er wolle den Rest seines Lebens weiter vor dem Herrn tanzen (V. 21).

6. 2. Samuel 7,2: David wollte nun dem Herrn einen Tempel bauen. Niemand hatte ihm gesagt, das zu tun. Aber er dachte in seinem Herzen: „Ich wohne in einem schönen Haus, aber die Lade Gottes wohnt in einem Zelt.“ Ich wünschte, mehr Gläubige würden so denken: „Herr, was für ein behagliches Haus habe ich für mich gebaut. Wie viel Geld habe ich für mein eigenes Haus ausgegeben. Wie wenig habe ich für dein Werk gegeben! Wie wenig bin ich um dein Werk besorgt!“ Gottes Werk braucht Arbeiter, die sich selbst opfern, ihre Ziele, ihre Zeit und ihr Geld. Viele Gläubige machen Überstunden in ihrer Fabrik und erzielen Gewinne für ihre Firma. Können wir nicht als Gottes Diener ein paar Überstunden für ihn machen? Ohne Bezahlung und ohne uns zu beklagen? David war ein Mann nach dem Herzen Gottes, und er war um Gottes Haus besorgt. Wollten doch alle von uns bis ans Ende unserer Tage ein Herz haben wie seins – und immer mehr um das Haus Gottes besorgt sein als um unser eigenes Haus. Gott wird sich um dein Haus kümmern, wenn du dich um seines kümmerst.

7. David ebnete Salomo den Weg, indem er alle Feinde Israels besiegte. Er sammelte auch alles Gold und Silber, das für den Tempel notwendig war. Aber Salomo baute den Tempel. Sind wir bereit, so zu handeln? Können wir die ganze harte Arbeit tun und dann zusehen, wenn ein anderer die Ehre für die Arbeit bekommt? Oder wollen wir die Ehre für uns selbst? Der Mann nach dem Herzen Gottes tut im Hintergrund alle Arbeit, um es für andere leichter zu machen und ist bereit, ihnen die Ehre zukommen zu lassen.

 

Quelle: hier.

Sapte calitati extraordinare pe care le-a avut David – Zac Poonen

17 martie 2014
Sapte calitati extraordinare pe care le-a avut David – Zac Poonen
(Seven Great Qualities of David)
1. In 2 Samuel, capitolul 1 citim despre moartea lui Saul. Saul l-a urat asa de mult pe David incat l-a urmarit peste tot in Israel incercand sa il omoare timp de mai bine de 10 ani. Acum, in sfarsit, Saul murise. Daca ai fi fost David care ar fi fost reactia ta la primirea unei asemenea vesti? Priviti reactia lui David. Stim ca Saul se sinucisese (1 Sam 31). Insa un amalecit a venit la David si l-a mintit, cautand sa capete favoare in fata lui David. I-a spus lui David ca el l-a ucis pe Saul, la cererea lui Saul si i-a inmanat lui David coroana si bratara lui Saul. S-a asteptat ca David sa fie incantat si sa il rasplateasca pentru fapta lui. In schimb, David si-a sfasiat hainele si a plans si a postit toata ziua ca doliu pentru Saul (1:1-11). Apoi David l-a intrebat pe amalecit cum de nu i-a fost frica sa il omoare pe unsul Domnului. Atunci a cerut unuia dintre soldatii lui sa il ucida pe amalecit pentru ca a indraznit sa il omoare pe Saul. Acest om a platit un pret scump pentru minciuna pe care a spus-o. Insa vedeti atitudinea lui David. Acesta este unul dintre lucrurile care l-au facut pe David un om dupa inima lui Dumnezeu. Stim ca Isus a spus „Iubeste-ti dusmanii. Binecuvinteaza pe cei ce te blastama, fa bine celor care te ranesc si te persecuta, si roaga-te pentru ei”. David a facut acest lucru. A avut o atitudine nou-testamentala in vremuri vechi testamentale. David nu l-a urat pe Saul. Chiar daca Saul pierduse ungerea. David a spus intotdeauna ‘Nu ma ating de el”.

2. Apoi David a scris o cantare de jale pentru Saul si Ionatan si a rostit cuvinte de lauda despre ei cu toata sinceritatea inimii lui. Aici este o lectie pe care trebuie sa o invatam despre cum trebuie sa se poarte un om al lui Dumnezeu fata de o persoana care ii face rau. David a spus „Fala ta, Israele, zace ucisa pe dealurile tale! Cum au cazut vitejii!” (v 19, 25, 27). Intelegem cum de a putut sa il laude pe Ionatan, pentru ca era prietenul lui. Dar David l-a laudat si pe Saul, numindu-l viteazul care a castigat multe lupte. A apreciat binele pe care l-a vazut in Saul si a lasat lucrurile asa cum erau. A lasat judecata lui Saul in mana lui Dumnezeu si a refuzat sa il judece el insusi. Aici a fost un om dupa inima lui Dumnezeu. A fost un astfel de om pe care Dumnezeu l-a ales si l-a asezat pe tronul lui Israel.

3. 2 Samuel 2:1. Aici este scris ca „David L-a intrebat pe Domnul…” Cautarea voii lui Dumnezeu in orice lucru a fost un obicei constant pe care David l-a avut. (1 Sam 23:2-4 si 30:8). In 2 Samuel 5:17-25, citim despre 2 lupte impotriva filistenilor in care David a cautat voia lui Dumnezeu. A doua oara, Domnul i-a spus sa isi schimbe strategia si sa ii atace de la spate. De fiecare data Domnul schimba strategia. David a fost un razboinic, insa el si-a luat strategia de la Domnul; de aceea castiga de fiecare data. Cand a fost foamete in tara, el L-a intrebat pe Domnul de ce e foamete (2 Sam 21:1).

4. Barbatii din Iuda au venit si l-au uns pe David rege peste casa lui Iuda mai intai. Mai tarziu, David a fost uns rege peste Israel (2 Sam 5:3-5). Avea 30 de ani cand a devenit rege peste Iuda. Si a trebuit sa astepte inca 7½ ani inainte sa conduca Israelul. Asa ca David a trebuit sa astepte mai mult de 20 de ani in total inainte ca promisiunea lui Dumnezeu fata de el sa se implineasca. Perioada lui de asteptare a fost aproape la fel de lunga ca a lui Avram. Insa David a asteptat cu rabdare. Suntem chemati sa urmam exemplul acestor oameni care prin credinta si rabdare au mostenit promisiunile lui Dumnezeu. David nu a smuls tronul din mana nimanui. A asteptat ca Dumnezeu sa i-l dea la vemea decisa de El.

5. 2 Samuel 6:20. „David s-a intors sa-si binecuvinteze casa.” Ce lucru frumos – sa-ti binecuvintezei casa – in special cand vii acasa obosit dupa de ai dansat pe strazi kilometri intregi! Mi-as dori ca fiecare sot sa vina acasa dupa o zi de lucru obositoare si sa isi binecuvinteze casa, in loc sa vina acasa lispiti de chef si cu pretentii de la sotiile lor. David avea o sotie cicalitoare in Mical, insa asta nu i-a micsorat bucuria in Domnul! Imediat ce a intrat in casa, a inceput sa il cicale, strigand la el si criticandu-l ca dansase ca oamenii obisnuiti in loc sa se comporte ca un rege, cu demnitate. Ce a raspuns David? A spus ca nu se lasa deranjat de opinia sotiei lui, ci va continua sa danseze inaintea Domnului toata viata (v 21).

6. 2 Samuel 7:2. Acum David vrea sa construiasca un templu pentru Domnul. Nimeni nu-i spusese sa faca acest lucru. Dar s-a gandit in inima lui „Eu locuiesc intr-o casa frumoasa, insa chivotul Domnului locuieste intr-un cort.” Ce bine ar fi daca mai multi credinciosi ar gandi asa: „Doamne, ce casa confortabila mi-am construit! Cati bani am cheltuit pentru propria mea casa. Ce putin Ti-am dat Tie pentru lucrarea Ta! Ce putin ma preocupa lucrarea Ta!” Lucrarea lui Dumnezeu necesita lucratori care se sacrifica pe ei insisi, ambitiile lor, timpul si banii lor. Multi credinciosi lucreaza peste program in companiile lor si aduc profit pentru ele. Nu putem noi slujitorii lui Dumnezeu sa lucram peste program pentru El – fara nici o plata si fara sa ne plangem? David a fost un om dupa inima lui Dumnezeu si a fost preocupat de casa lui Dumnezeu. Fie ca toti sa avem o astfel de inima ca a lui pana la capatul vietii noastre – intotdeauna preocupati de casa lui Dumnezeu mai mult de propria noastra casa. Dumnezeu va avea grija de casa ta daca tu ai grija de casa Lui.

7. David a curatit terenul pentru Solomon invingandu-i pe dusmanii lui Israel. A strans si tot aurul si argintul necesar pentru templu. Insa Solomon l-a construit. Suntem noi gata sa facem acest lucru? Putem sa depunem munca grea si apoi sa ii lasam pe altii sa primeasca onorul pentru lucrare? Sau vrem onoarea pentru noi? Omul dupa inima lui Dumnezeu face toata lucrarea in spatele scenei pentru a inlesni lucrurile pentru altii si apoi este gata sa ii lase sa primeasca onoarea.

 

sursa: aici